Versuch Nr. 4 : Ingwer-Milch Wolkenpudding

Der Ingwer-Milch Wolkenpudding soll- wie der Name schon verrät- schmecken wie eine Wolke aus Milch, Zucker und Ingwer. Na, eine Wolke kosten, wer wollte das nicht schon mal machen? Das kleine Versuchskaninchen in mir hat sofort seine Löffel gespitzt und ich bin gleich mal in die Küche geflitzt um Ingwer zu schälen.

Gefunden hab ich das Rezept im Standard, hier gehts zum Link: http://derstandard.at/2000011680742/Milch-Ingwer-Zucker-Pudding-Magie-in-zehn-Minuten

Es geht relativ schnell und ist sehr spannend wie ich finde. Nachdem wir zu zweit sind hab ich die doppelte Menge wie im Rezept genommen:

  •   300ml Milch (mit Zucker drinn, weil wir so süß sind 🙂 )
  • 4 Teelöffel Ingwersaft (einfach geschält durch die Knoblauchpresse gedrückt)

LÖFFEL SPITZEN- hier kommt ein Tipp: Ingwer schält man am Besten mit einem kleinen Löffel.

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Die Schwierigkeit an dem Milch-Ingwer-Wolken Pudding ist das richtige Mischungsverhältnis und die Temperatur der Milch. Ich glaub aber eher dass es besser ist etwas zuviel Ingwersaft zu benützen als zuwenig. Ich glaub im schlimmsten Fall schmeckt der Pudding etwas schärfer und intensiver. Ich werd das aber freilich noch austesten und den Beitrag aktualisieren sobald ich wieder Ingwer zuhause hab.

Also, weiter im Text: Die 300ml Milch werden mit etwas Zucker auf 70°C erhitzt und aus ca. 10cm Höhe in die vorbereiteten Schüsseln, in denen je 2TL des ausgepressten Ingwersafts warten, geschüttet. Jetzt gaaaanz vorsichtig und nicht mehr bewegen. Die nächsten 10min regungslos vor den Schüsseln stehen und warten. Ganz vorsichtig atmen und jaaa keine lauten Geräusche sonst erschrickt das Enzym, das die Milch stocken lässt und aus dem Wolkentraum wird nichts.

ingwersaft Ingwersauerei

Sind die 10 nervenaufreibenden Minuten vorbei, kann probiert werden. Ich hab so, wie die das auch in dem Artikel gemacht haben einen Löffel vorsichtig auf die Masse gelegt und er hat sich tatsächlich auf der Oberfläche gehalten!

Schmecken tut das ganze sehr gut, wobei das witzige daran ist, dass die gestockte Milchmasse im Mund wieder flüssig wird und wie Cream auf der Zunge zerläuft. Für mich hätts ruhig noch etwas fester sein können, ich glaub es lag daran dass die Milch durchs umschütten in einen Maßbecher zu sehr abgekühlt wurde.

Einen Versuch wars auf jeden Fall wert!

Hier das fertige Ingwerwölkchen inkl. Löffelprobe:

wolkelöffel

Viel spass beim Selbstversuch

und immer neugierig bleiben,

Euer Ninchen

Versuch Nr. 3 : Nach der Nuss-Milch, Nussmasse verwerten

Tja, meine ersten Versuche sind leider gescheitert.

Versuch 1 war es, die Nussmischung zu trocknen. Dauert viel zu lang und verbraucht-wenn man das im Backofen macht- einfach zu viel Energie für meinen Geschmack.

Versuch 2, Müsliriegel draus zu machen, ist auch eher in die Hose gegangen. Hab schon öfter Müsliriegel gemacht aber durch diese extrem feine Nussmasse wird das ganze sehr bröselig und hält nicht zusammen.

Versuch 3, Kuchen- ist soeben geglückt 🙂

Rezept hab ich im Internet auf Chefkoch.de gefunden.

Und looos gehts:

„Feste“ Zutaten:

250g von der übrig gebliebenen Nussmasse, 250g Mehl, 250g Zucker, 50g Butter od. Magerine (ich hab Pflanzenöl benützt), 1Päckchen Backpulver, 1Päckchen Vanillezucker, 1 Msp. Zimt, 3EL Kakaopulver.

„Flüssige“ Zutaten:

300ml Flüssigkeit fehlt noch. Hier hab ich 250ml der eben produzierten Walnussmilch verwendet und 50ml Kaffee hinzugefügt.

Mit einem Handmixer gut versprudeln und in eine gefettete/bemehlte Kuchenform leeren.

Jetzt ab in den Ofen damit. Bei 170°C Heißluft hats bei mir ca. 50min gedauert. Hier aber am Besten die Stäbchenprobe.. (nennt man das so?) Mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen, ist das Stäbchen trocken, ist der Kuchen fertig. Klebt noch flüssige Kuchenmasse daran, braucht er noch ein paar Minuten.

Mahlzeit!

Schokoladige Grüße,

Euer Ninchen

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Versuch Nr. 1: Nuss-Milch selber machen.. ((nom nom nom))

Nuss-Milch ist schon was Gutes. Nur leider ist mir die gekaufte Milch meistens zu wenig dickflüssig. Ich mag meinen Kaffee gerne eher hell und creamig und dass schafft die Milch aus dem Supermarkt leider nicht. Nachdem ich ein leidenschaftliches Versuchskaninchen bin was „selber machen“ angeht, hab ich mir daher gedacht: „Na los! Versuch´s Kaninchen!“ und mich ans Werk gemacht.

Ich hätt nie gedacht dass die Herstellung von Nussmilch so einfach ist und vor allem dass das Resultat so unglaublich gut schmeckt!

Also die Zeiten in denen ich abgepackte Mandel, oder Haselnussmilch kaufe sind definitiv vorbei.

Hier der Versuchsaufbau:

Man nehme Nüsse (Mandel, Erdnüsse, Walnüsse oder was auch immer man gerne hat) und weicht diese ein. (Ich bin ein sehr ungeduldiges Ninchen und habs daher nur etwa 2-3h eingeweicht, die Erdnüsse überhaupt nicht.) Ist die Wartezeit endlich vorbei nimmt man die Nüsse und schüttet sie nach und nach mit etwas Wasser in den Mixer. (Bei den Walnüssen hab ich das Einweichwasser, auf Grund der Vermutung dass Bitterstoffe ausgewaschen wurden, weggeschüttet.) Tja und dann wird so lange gemixt und Wasser zugegeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bei ca.150g Nüssen hab ich einen Liter Wasser benützt. Hat man´s gerne etwas süßer gibt man noch Zucker, Xylit, Stevia oder Datteln dazu.  Zu guter letzt- wenn die Milch die Geschmacksprobe bestanden hat- wird abgeseiht. Hier zu benützt man entweder ein sehr feines Sieb oder eben ein Küchentuch/Passiertuch.

Einfach oder?

Hab nun auch schon eine weitere Variante ausprobiert. Die Nüsse erst mahlen und dann mit Wasser vermixen. Kein merkbarer Unterschied ausser dass die Nüsse feiner gemahlen waren.

Das nächste mal werd ich die Nüsse in Wasser aufkochen und erst dann mixen, vielleicht wird die Milch ja noch intensiver. Ich versuchs einfach mal und lass es euch dann wissen.

Wenn man wie ich ein kleiner Hamster ist und gerne einen Vorrat anlegt, kocht man die fertige Milch einfach mal kurz auf, füllt sie noch heiß in Schraubgläser, verschließt sie sofort und stellt diese auf den Kopf. Dadurch entsteht ein Vakuum im Inneren und die Milch ist länger haltbar. (Wie ich mich auskenne, wahnsinn oder- alles von meiner Mama gelernt 🙂 )  ACHTUNG! Damit ihr nicht wie ich nach dem Abfüllen der heißen Milch 5min fluchend am Waschbecken steht und euch kaltes Wasser über die Finger laufen lasst, benutzt lieber ein Geschirrtuch zum verschrauben der Gläser, oder Handschuhe ….oder fragt euren Freund, Mutter, Mitbewohner, Postboten…  😉

In meinem nächsten Versuch wirds um die Weiterverarbeitung der übrig gebliebenen ausgewaschenen Nussmasse gehen.

Bis dahin, bleibt neugierig

Euer Ninchen

  NussmilchAbseihen

 WalnüsseMandelmilch